Es mag keine Kürzungen mehr leiden
Die vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) präsentierte IV-Statistik 2016 zeigt erneut auf, dass keine Sparmassnahmen und Leistungskürzungen angebracht sind. Die Anzahl der Rentnerinnen und –Rentner nimmt weiterhin ab. Die Sanierung ist auf gutem Weg. Die Weiterentwicklung der IV setzt die Akzente richtig.
 
IV-STATISTIK 2016 DES BSV/Medienmitteilung Inclusion Handicap

Die Bezügerinnen und Bezüger von IV-Renten nahmen 2016 gesamthaft um 2 Prozent ab, die Anzahl der Neurentnerinnen und –rentner bleiben stabil. Dies ist ein Trend, der schon seit Jahren anhält. In dieser Zeit wurde die Praxis derart verschärft, dass die Zitrone nun ausgepresst ist. Dies umso mehr, als dass durch die Bevölkerungszunahme die Einnahmen ständig steigen. Prozentual zur Gesamtbevölkerung nehmen die IV-Kosten noch stärker ab.

Die Statistik unterstreicht einmal mehr, dass die IV auf dem besten Weg zur Genesung ist. Sie verzeichnete 2016 eine Gewinnsteigerung gegenüber dem Vorjahr von 200 Mio. Franken (Total Gewinn: 800 Mio.). Die Schulden beim AHV-Fonds konnten somit weiter getilgt werden.

IV-Weiterentwicklung setzt richtige Akzente
Dies bestätigt, dass die vom Bundesrat vorgeschlagene Weiterentwicklung bei der IV in die richtige Richtung zielt. Unter keinen Umständen dürfen Leistungen dürfen oder der Zugang beschränkt werden. Die IV-Statistik unterstreicht, dass es sich lohnt, in die beruflichen Eingliederungsmassnahmen zu investieren. Werden Personen, die IV-Leistungen beziehen, nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert, wirkt sich dies automatisch positiv auf die finanzielle Situation der IV aus. Dazu braucht es aber mehr als nur die Sozialversicherungen: Die Arbeitgeber sind gefordert, mehr Engagement an den Tag zu legen und mehr Menschen mit Behinderungen anzustellen.

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